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Der Jahreskreis

Der Jahreskreis folgt den Prinzipien eines Kreises – an welchem Punkt man auch beginnt, es gibt nicht wirklich einen Anfang und ein Ende. Alles was Beginnt, dass Endet auch, alles geht ineinander über, nichts stirbt wirklich ohne neu geboren zu werden. Der Jahreskreis umfasst acht große Feste: 4 Sonnenfeste und 4 Mondfeste. In meinem Kalender komme ich auf neun Feste, woher also diese Diffetenz? Ich bin der Ansicht, dass Samhain und Winternacht zu verschiedenen Monden begangen werden (Smhain ist ein Neumondfest, begangen in einer dunklen Nacht), dies ist sicherlich streitbar. Letztlich bleibt der Kreis ja auch mit acht Festen erhalten (eben 8 keltischen und 8 germanischen, wovon sieben auch übereinstimmen). Jeder möge sie begehen, wie er möchte.

 

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Die Sonnenfeste

Hier ist die Festlegung ganz einfach, man folgt dem Lauf der Sonne. Auf der einen Seite die beiden Sonnenwenden, auf der anderen die Tagundnachtgleichen. Mit diesen Ereignissen wechseln die Jahreszeiten, daran hat sich bis Heute nichts geändert (wenigstens kalendarisch). Der Lauf der Sonne war von jeher von existentieller Bedeutung für die Menschen.

Die Dauer des Sonnenscheins bestimmte über gute Ernten oder Missernten, über Gedeih oder Verderben. Kein Wunder also, dass den Wendepunkten – den Sonnenwenden – größte Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Im Julmonat lag der Winter, in weiten Teilen, noch vor ihnen, mit allen Risiken und aller Härte. Aber ein Zeichen der Hoffnung in dunkler Nacht, die Tage werden wieder länger werden. Das Leben erwacht wieder zu Ostara. Im Brachet dann der Abschied von der Sorglosigkeit des Frühjahrs und die Sorge um den Ausgang der Ernte. Diese hat dann zum Herbstfest hoffentlich einen guten Ertrag eingebracht.

 

Die Mondfeste

Hier gehen die Meinungen weiter auseinander. Die Einen bevorzugen feste Daten, die Nächsten rechnen von den Sonnenereignissen 40 Tage weiter und kommen so zum entsprechenden Fest und wieder andere – so auch ich – sind der Meinung, dass die Mondfeste auch zu den entsprechenden Monden gefeiert werden sollten. Streitpunkt sollte es aber nicht sein. Jeder geht so vor, wie er es empfindet, einen Beweis für die entsprechende Theorie gibt es nicht. Überlieferungen gab es nur mündlich und es dürfte unzählige regionale und standesmäßige Abweichungen und Varianten gegeben haben. Entsprechende Quellen entstammen nicht dieser Zeit und haben bereits christliche Einflüsse. Da sich die Kirche der bestehenden Festen und Gebräuche einfach bediente, kann man davon ausgehen, dass hier auch eine entsprechende Meinungsmache und Beeinflussung mit im Spiel war.

Bei der Bestimmung nach dem Mondlauf kommt es natürlich zu größeren Abweichungen als bei den anderen Methoden. Dies hat mit der Lage zu den entsprechenden Ausgangsfesten zu tun, die weitere Berechnung ist aber klar definiert.

Dirk Zach  | info@heidnische-reise.de